Marienbergjoch auf 1.840m
Westseitige Latschenhänge
Traumhaftes Wetter
Wunderschönes Panorama
Kaum weit weg von Liften, trotzdem einsam
Hölltörl 2.126m

Grünsteinumfahrung

 

Traumhafte Skitour in der Mieminger Kette bei Biberwier

 

Kurzbeschreibung:

Traumhaftes Bergpanorama mit langen Skiabfahrten und wenig zu laufen. So könnte man die Grünsteinumfahrung in den Mieminger Bergen kurz aber Treffend beschreiben. Die Grünsteinumfahrung ist eine ganz besonders schöne Skitour, wie es Sie nur selten gibt. Man Steigt 900 Höhemeter hinauf und kann dabei 1500 Höhenmeter Abfahren. Die Fernsicht bei dieser Tour ist dabei atemberaubend und führt an vielen felsigen Berggipfeln vorbei.

Anfahrt:

Von München kommend fahren Sie auf der A95 Richtung Garmisch-Partenkirchen und folgen den Beschilderungen Richtung Fernpass – Reute. Von dort geht es nach Biberwier. Von dort nehmen Sie den Skilift zum Marienberger Joch.

Gebirge / Tourengebiet:
Mieminger Kette

Ausgangspunkt: Talstation Marienberglifte in Biberwier

Gehzeit: 4 bis 5 Stunden

Höhendifferenz:  900 Höhenmeter (Höchster Punkt der Tour 2270 Meter)

Landkarten:
Alpenvereinskarte Wetterstein- und Mieminger Gebirge, Mitte und West, Blatt 4/1 und 4/2,  1 : 25 000. 

Wetter: 0043-512/2916005 Wetterdienst Innsbruck persönliche Beratung

Opens external link in new windowWebcam bei Bieberwier

Lawinengefahr: Lawinenwarndienst Bayern

0049-(0)89/92141210 Band         0049-(0)89/92141555 Beratung

Opens external link in new windowwww.lawinenwarndienst.bayern.de


Es ist immer der aktuelle Lawinenlagebericht für die Region zu beachten!



Tourenbericht:

Durch die Nutzung des Skiliftes haben wir uns 900 Höhenmeter gespart, sind aber auch gut 11 Euro ärmer geworden. Am Marienbergjoch auf 1.840m angekommen, wird gleich emsig aufgefällt. Babsi bekommt Ihre Black Diamond Skifälle kaum auseinander, so kleben die Dinger. Die Aussicht ist gigantisch! Gut gelaunt marschieren wir westseitig über Latschenhänge zum Hölltörl 2.126 Meter. Dort stehen schon einige andere Tourengeher, die zügig am abfällen sind und voller Vorfreude die Abfahrt in die Höll, welche bis auf 1800 Meter herunter geht, begutachten. Jetz kann Ich endlich mein neues Stretch Element Jacket von Patagonia einweihen. Durch das windgeschützte und breite Kar, ist die Abfahrt meist ein himmlisches Vergnügen in „Kanadian Champain Powder“. Unten angekommen heißt es schon wieder auffällen, denn wir müssen durch die Höllreise zur Grünstein Scharte 2.260 Meter aufsteigen. Das Panorama ist hier einmalig. Damit es schneller geht, möchte ich meiner Frau beim Ummontieren der Felle helfen. Ich mache Ihr ein Fell ab. Erst nachdem es schon ab war, ist mir aufgefallen das es ja auf den Ski drauf muss und nicht herunter. Das Gelächter von Tina und Peter ist mir sicher. Der Hang zur Grünstein Scharte zieht sich hin. Oben angekommen machen wir Ersteinmahl Brotzeit.  Von hier aus geht es durch eine steile Rinne ins Drachenkar. Je nach Schneelage muss man die Ski eventuell durch diese Engstelle tragen. Beim weiterfahren zum Tajatörl 2259 Meter sollte man versuchen mit wenig Höhenverlust hinüber zu kommen, dennoch kommt man um ein weiteres mahl auffällen nicht herum.

Variante direkt nach Biberwier:
Es gibt eine Variante über die Coburger Hütte, dann kommt man wieder in Biberwier heraus, die Abfahrt durch die Scharte ist aber sehr Steil und mit höchster Vorsicht zu genießen.
Von der Grünsteinscharte zur Coburger Hütte und weiter zur Biberwierer Scharte. Dann Abfahrt über die Biberwierer Scharte zum Parkplatz

Nun kommt eine lange und sehr schöne Abfahrt durchs Brendelkar. Von hier aus kann man schon die Liftanlagen und die Hütten sehen. Beim abfahren muss man sich rechts halten, bis hinunter zur Langlaufloipe Seebenalm. Hier heißt es wieder auffällen. Man geht die Langlaufloipe rechts haltend bis zur Piste. Dort angekommen können wir den Verlockungen der Skihütten nicht mehr widerstehen, zumal der Buß nach Biberwier zurück erst in eineinhalb Stunden fährt. Ausgepowert und durstig trinken wir erst eines und dann noch ein kleines 0,3 Liter Bierchen. Daraufhin ist die Stimmung sehrt gut und wir würden am liebsten noch etwas verweilen, dies geht aber nicht, da wir zum Buß abfahren müssen.

Bericht: Josef Weber

 

Abfahrt in die Höll
Durch die Höllreise zur Grünstein Scharte 2.260m
Steile Rinne ins Drachenkar
Babsi und Peter gleichen Ihren Flüssigkeitsverlust aus.
Tina nimmt einen kräftigen Schluck
Josef benötigt zum Isotonischern Getränk eine Vitaminreiche Unterlage
Die Hüttengaudi ist vorbei, wir müssen abfahren