Watzmann ÜberschreitungDie Watzmannüberschreitung gehört mit Sicherheit zu den besten Klettersteigen der Ostalpen und jeder begeisterte Bergsteiger sollte sie in seinem Tourenbuch stehen haben. Der Watzmann ist mit 2713 Metern das zweithöchste Gebirgsmassiv Deutschlands und hat drei Gipfel (Hocheck - Mittelspitze - Südspitze), die überschritten werden. Der Anstieg verläuft Schwierigkeiten: lange, anspruchsvolle Tour. Versicherte Stellen , aber auch viel (teilw.ausgesetztes) Gehgelände. Die Überschreitung ist nicht durchgehend mit Drahtseilen abgesichert; absolute Trittsicherheit ist daher erforderlich. Bei Nebel im Geröll des Oberen Schönfeldes schwierige Orientierung - bei Schnee heikel (Steigeisen, Leichtpickel). Einige kurze Passagen im Schwierigkeitsgrad l- und gesicherte Stellen (A). Teilweise erhebliche Steinschlaggefahr durch höher oben steigende Kletterer (Helm auflassen!) “Erhalter”: der Nationalpark Berchtesgaden kümmert sich um die Instandhaltung der Drahtseil-Sicherung. .
Ausrüstung: Klettersteigausrüstung, Hochtourenbekleidung, Helm und genug zum Trinken.
Talort: Wimbachbrücke bei Ramsau Talort Höhe: 634 m
Anreise / Zufahrt:
Zustieg zur Wand: Von der Wimbachbrücke zum Watzmannhaus (siehe Hüttenzustieg - ca. 3 Std.) vom Watzmannhaus auf dem Weg in Richtung Hocheck zu den ersten
Wimbachbrücke - Watzmannhaus: 3 - 3.30 Std./1280 hm
Kartenmaterial: F&B WKD 5, Berchtesgaden -
Tipps: Tour nur bei bestem Wetter und schnee-/eisfreiem Fels unternehmen! Trittsicherheit, Schwindelfreiheit und etwas Klettererfahrung sind notwendig. Längere Strecken Schwierigkeitsgrad l-, ansonsten Sicherungen. Vor allem auf stabiles Hochdruckwetter sollte geachtet werden, bei Gewittern hat es am Grat schon einige unschöne Unfälle gegeben |