Über den Grad zum Teufelstättkopf
Gipfelpasage am Teufelstättkopf
Markus & Josef auf dem Teufelstättkopf
Blick auf Pürschlinghaus & links die Abfahrt
Abfahrt vom Teufelstättkopf

Skitour auf den Teufelstättkopf

(1758 Meter ) in den Bayerischen Voralpen bei Unterammergau

Kurzbeschreibung:
Der Teufelstättkopf ist eine lohnende Skitour in den Ammergauer Alpen. Bestens geeignet für Saisoneinsteiger, Langschläfer, oder jene die es gerne ein wenig gemütlicher angehen lassen.  Auch mit Schneeschuhen ist diese Tour  gut zu machen. Vom Parkplatz am Pürschlinglift aus gibt es auch eine Rodelbahn zum Pürschling.
Egal ob Skitouren, Schneeschuhgänger oder Rodler, für alle Wintersportler gibt es hier etwas zu erleben.
Im Aufstieg ist mit einer geringen Lawinengefahr zu rechnen. Der Gipfelanstieg ist etwas steil und erfordert den Einsatz der Hände. In der Abfahrtsvariante ist wegen der Lawinengefahr mehr Vorsicht geboten.
Tipp: Da diese Gegen sehr beliebt ist empfiehlt es sich die Tour am besten unter der Woche machen.


Anfahrt: Von München über Farchant Ettal oder über Murnau und Bad Kohlgrub. Von Landsberg Richtung Schongau und weiter nach Unterammergau.
 

Ausgangspunkt: Gebührenpflichtiger Parkplatz am Pürschlinglift in Unterammergau Richtung Schleifenmühlental.

Wetter: 0043-512/2916005 Wetterdienst Innsbruck persönliche Beratung

Opens external link in new windowWebcam Oberammergau

Lawinengefahr: Lawinenwarndienst Bayern 0049-(0)89/92141210 Band                                         0049-(0)89/92141555 Beratung

Opens external link in new windowwww.lawinenwarndienst.bayern.de
Es ist immer der aktuelle Lawinenlagebericht für die Region zu beachten!

Höhendifferenz: ca. 900 Höhenmeter

Aufstiegszeit: ca. 2 bis 3 Stunden

Aufstiegsbeschreibung: Man geht vom obersten Parkplatz Richtung Süden, die Rodelbahn hoch. Dem Wegweiser Richtung Kühalm folgen, (Richtung Pürschling ist immer falsch!) zum August-Schuster-Haus. An der Hütte vorbei und den steilen Hang hoch bis zu einem Grat. Hier geht es rechts ab Richtung Gipfel. Kurz unter dem Gipfel findet man eine Drahtseilversicherung wo man ein wenig die Hände zu Hilfe nehmen muss.

Abfahrt: Die Abfahrt entlang des Aufstiegs ist möglich, ich würde aber eine Variante bevorzugen.
Wenn man Richtung Pürschlinghaus zu einem Sattel geht, kann man einen steilen Nordhang abfahren. Danach geht es durch Wald und links haltend durch schmalere Wegstrecken die ordentlich abzufahren sind. Man kommt dann wieder auf die Rodelbahn, welche man sich mit den Schlitten teilen muss, es ist also Vorsicht und Rücksicht geboten.

Tourenbericht:
Da es für Markus die erste Skitour der Saison war und ich eine anstrengende Woche hatte, wollten wir es gemütlich angehen lassen und nicht zu früh aufstehen.
Schnell war ein Ziel gefunden, der Teufelstättkopf.
Ruckizucki waren wir am Parkplatz und kurz später gingen wir mit zahlreichen Rodlern und Schneeschuhgängern die Rodelbahn hoch. Zum Mittag hin wurde es immer wärmer und wir konnten ohne Mütze und Handschuhe bei bestem Wetter aufsteigen, nur der Schnee hätte etwas besser sein können.
Am Grad hat man eine sehr schöne Aussicht und er macht die Tour insgesamt etwas spannender. Am Gipfel ließen wir uns unsere reichhaltige Brotzeit schmecken und uns von den wärmenden Sonnenstrahlen verwöhnen. Die nordseitige Abfahrt war besser als wir gedacht hatten. Vermutlich liegt dies daran, dass der Hang dem Wind nicht so ausgesetzt ist und es dort sehr kalt war.
Insgesamt war es ein schöner, gemütlicher Tag an dem wir zum Kaffe auch schon wieder zu Hause waren.

Bilder: Markus Härtl    Bericht: Josef Weber