Trotz schlechten Wetters eine schöne Stimmung

Elmer Mutterkopf 2350 m & Täuberspitze 2298 m


Die Anstiege für diese Gipfel verlaufen zunächst gemeinsam durch das rein nordseitige Schafkar, ehe die Route zur Täuberspitze einen Westrücken und die zum Elmer Mutterkopf einem nach oben sehr steilen Osthang folgt. Wir (Alex, Reini und Josef) haben uns an diesem Tag für die Täuberspitze entschieden, eine rassige Skitour für erfahrene Skitourengeher. Aufgrund der lawinengefährdeten steilen Hänge, welche wunderbares Skigelände bieten, würde ich zu dieser lohnenden Tour nur bei sehr sicheren Lawinenverhältnissen raten.  Aufgrund der nordseitigen Ausrichtung bleibt die Schneequalität, auch bei Wärmeeinflüssen,  sehr lange gut. Von der Täuberspitze zeigen sich die Steilflanken von den nahen Kreutzspitzen besonders imposant. Auch hat man einen schönen Blick auf die Namenlose Wetterspitze und die Opens external link in new windowEngelsspitze. Während der Elmer Mutterkopf mit Ski erreicht wird, ist bei der Täuberspitze ein Erreichen des Gipfels nur über felsiges Gelände mit leichter Kletter (auf, ab und auf) möglich. Je nach Verhältnissen kann dieses Gelände sehr anspruchsvoll sein da es ausgesetzt ist und der Untergrund lose und vereist sein kann. Da sollte man mit Skitourenschuhen und eventuell wackeligen Beinen beim Aufstieg äußerst bedacht vorgehen und gegebenenfalls auch mal auf den Gipfel verzichten, wenn es die Verhältnisse oder das Nervenkostüm nicht zulassen.

Aufstieg nach der Waldgrenze
Steile Hänge!
Brotzeit vor dem finalen Gipfelstrum
Kletterei zum Gipfel

Schwierigkeit: 2 – 3


Höhenmeter: Elmer Mutterkopf ca. 1200 m / Täuberspitze ca. 1150 m


Ausgangspunkt: Kurz bevor die Straße Stanzach – Namlos den Karbach überquert, 1156 m.


Aufstieg: Man hält sich rechts des Bachlaufes durch eine Schneise und lichte Wäldchen, überquert den Bachlauf und sieht bald das weite Schafkar, das am besten von rechts angegangen wird. Auf 1900 m wird der ebene Kardoden erreicht; hier trennen sich beide Routen. Zur Täuberspitez wendet man sich nach links und erreicht über steile meist etwas unterhalb des Grates haltend erreicht man über kleine Stufen den Gipfel. Zum Elmer Mutterkopf biegt man auf oben erwähnten Karschwelle nach rechts ab und erreicht nach dem steilen Osthang wieder flaches Gelände und bald den Gipfel.

Abfahrt: Wie Aufstieg


Karte: AV Karte, Lechtaler Alpen, Nr. ¾, Heiterwang, Mutterkopfgebiet, 1:25000, Österreichische Karte 1:25000, Blatt 114 Holzgau, Blatt 115 Reute.

Lawinenlagebericht: Lawinenwarndienst Bayern

 

Wetterbericht: Innsbruck mit persönlicher Beratung 0043/512-2916005

Infos auch unter: Tourismusverband Namlos Tel: 05674/8418